Bastelbedarf Versand

Bastelbedarf Versand

 

 

Wie fast alles andere auch, kann man heute natürlich auch seinen Bastelbedarf im Versandhandel bestellen. Allen „Endkunden“, die sich nur mal zu Hause etwas basteln wollen, kann man aber raten, dass man doch mal sehr genau überlegen sollte, ob der Einkauf im lokalen Fachhandel nicht preiswerter ist.

 

Wenn man sich beispielsweise mal kurz zum Bastelladen bewegt und einen Block mit Bastelkarton für 5 Euro holt, dann findet man im Internet sicher auch den gleichen Block für 3,50 oder 4 Euro. Was dabei aber gerne einmal außer Acht gelassen wird, sind die Portokosten. Bei einem Block in DIN-A4 Größe, würde schon die Briefmarke mindestens 2,20 kosten. Ein Händler rechnet aber noch mindestens den Briefumschlag und die Fahrt zur Post in die Versandkosten mit ein. Da ist man dann schnell mal mit 3 Euro für den Versand dabei und der Block mit dem Bastelkarton ist gar nicht mehr so preiswert, wie es am Anfang den Anschein hatte.

 

 

Ähnlich ist es auch mit sperrigem Bastelbedarf, wie zum Beispiel einer 10 Liter Tüte mit Styroporkugeln. Während man vom „Gewicht“ her bestenfalls von einem Päckchen ausgehen kann, so rechnen die Transportunternehmen, solche Sendungen eher nach dem Volumen ab. Das führt dazu, dass man den Transport für „Sperrgut“ teuer bezahlen muss. Da ist selbst bei den heutigen Benzinpreisen und 20 km Fahrt, die Eigeninitiative preiswerter.

 

Der Standard der Händler ist aber, dass sie eine Pauschale ausrechnen, nach der sie sich in gewisser Weise richten. Ist der Standard zum Beispiel 8,- Euro, so wird kalkuliert das ein Teil der Kunden Waren bestellt, die weniger „Portokosten“ verbrauchen und ein Teil eben mehr. So zahlen die „kleineren“ Kunden für die anderen mit. Das Prinzip lässt sich mit dem „Eintrittspreis“ zu einer Buffet-Tafel vergleichen und ist eben nicht immer wirklich „fair“.

 

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