Bastelanleitung Stammbaum

Bastelanleitung Stammbaum

 

 

In den historischen Hilfswissenschaften möchte man meist nur von einem Stammbaum sprechen, wenn die Darstellung auch wirklich mit einem Baum erfolgt. Während man sich im Ansatz darüber weitestgehend einig ist, dass die „Bezugsperson“ aus der Vergangenheit als die „Wurzel“ des Stammbaumes dargestellt wird, so gibt es doch unterschiedliche Varianten in der Darstellung der restlichen Familie.

 

So gibt es Stammbäume die nur über die „männliche“ Linie geführt werden. Manche davon werden mit „eingeheirateten“ Partnerinnen dargestellt andere ohne. Es gibt so gesehen auch Stammbäume, in denen nur die Träger des Familiennamens geführt werden und es gibt sicher auch den einen oder anderen Stammbaum, bei dem man meinen könnte, dass diese Familie keine weiblichen Mitglieder hatte. Wenn man sich also an das Basteln eines Stammbaumes macht, sollte man sich am Besten vorher überlegen, auf welchen Personenkreis man am Meisten Wert legt oder ob man eine „gesamte“ Darstellung möchte.

 

 

In der Regel kann man nicht sagen, dass ein Stammbaum wirklich „gebastelt“ wird. Denn es ist ja meist nur ein Plakat bzw. eine Faltkarte in der familiäre Verbindungen dargestellt werden. Deshalb hat man es hier viel häufiger mit Zeichnungen und Malereien zu tun, als mit echter Bastelarbeit. Trotzdem gibt es sicher auch die Möglichkeit einen „echten“ Stammbaum zu basteln. So kann man zum Beispiel mit Draht einen Baum formen, der viele verschiedene Äste hat. Jeder Ast bekommt dann eine „Personenkarte“.

 

Dabei muss man aber aufpassen, wo man diese „Äste“ anbringt. Wenn Hans der Papa von Fritz ist und der Bruder von Frida, dann muss der Ast mit der „Personenkarte: Fritz“ vom Ast mit der Personenkarte Hans abzweigen. Gerade bei „größeren“ Stammbäumen ist es mitunter nicht ganz einfach den Überblick zu behalten. Deshalb wird man sicher auch beim Basteln nicht drum herum kommen, sich eine Übersichtskarte aufzuzeichnen.

 

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