Bastelanleitung Wikinger

Bastelanleitung Wikinger

 

 

Mit einem Wikinger verbindet man die Seefahrt und Schlachten um Beute, wie kaum mit einem anderen Folk der Vergangenheit. Traditionell gehörte es schlicht zu der Kultur der Wikinger sich den Lebensunterhalt mit einer Plünderung aufzubessern.

 

Dennoch waren die Wikinger auch Handwerker und Handelsleute. Deshalb ist beim Basteln sicher ein typisches Wikingerschiff das Naheliegendste. Vor allem aus Dänemark, Norwegen und Schweden kennt man diese Drachenschiffe, die als typische „Begleiterscheinung“ in jeder Erzählung zu den Wikingern auftauchen. Wenn man sich so ein Drachenschiff basteln möchte, wird es jedoch sehr umständlich, die passende Anleitung zu finden. Mit alten Darstellungen und etwas Fantasie ist es aber sicher für begabte Modellbauer kein Problem, so ein Schiff nachzubauen.

 

 

Ob nun als Buddelschiff oder als Deko, einige „Eigenheiten“ muss man dabei aber beachten. Anders als bei vielen anderen Schiffstypen, hatten die Drachenschiffe der Wikinger einen flachen Kiel und das Heck lief genau so spitz zu wie der Bug. Bei den Planken wurde zudem in Klinkerbauweise gearbeitet. Am erhöhten Bug wurden dann die Drachenköpfe angebracht, die den Schiffen zu ihrem nahmen verholfen haben. Aber auch bei den Segeln hatten die Wikinger so ihre Eigenheiten. Aus Wolle oder Leinen wurden rechteckige Stücke Stoff gewebt, die dazu mit einem Netz verstärkt wurden.

 

Dennoch hatten diese Segel den großen Nachteil, dass sie bei Regen nass und damit auch sehr schwer werden konnten. Die Rah (Das ist der Balken am oberen Ende des Mastes), an der die Segel aufgehängt wurden, war meist viel breiter als das Schiff selbst, was eine weitere Herausforderung für das „Gleichgewicht“ auf den Drachenboten war. Als die Blütezeit der Wikinger betrachtet man das 7. bis 12. Jahrhundert, in denen sicher auch ein großer Teil unseres heutigen „Verständnisses“ der Wikinger geprägt wurde.

 

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