Bastelanleitung Traumfänger

Bastelanleitung Traumfänger

 

 

Traumfänger sind alte „Kultobjekte“ der Indianer, die in unzähligen Versionen und Legenden Beschrieben werden. Dementsprechend ist es auch recht schwer im Detail einem Traumfänger „Eigenschaften“ zuzuschreiben. Was jedoch in den meisten Fällen „gleich“ ist, ist der Aufbau.

 

Die Grundlage für einen Traumfänger bildet ein Ring aus einem Weidenzweig. Dafür kann man sich beim Basteln einen jungen und biegsamen Weidenzweig nehmen, der zu einem Ring gebunden wird. In diesen Ring hinein wird ein Netz gezogen, das meistens genau in der Mitte noch ein Loch hat. Nach der traditionellen Bastelanleitung wurden dafür Pferdehaare oder Sehnen verwendet. Dieses Netz soll dem alten „Glauben“ zufolge, dafür verantwortlich sein, dass die Bösen Träume verschwinden und die guten Träume bleiben.

 

 

Aber wer schon einmal eine Bastelanleitung von einem Traumfänger gesehen hat, wird wissen, dass dazu auch noch einiges andere gehört. An die untere Hälfte des Ringes hängt man dann noch die unterschiedlichsten Schnüre, die mit verschiedenen Dingen geschmückt werden. Während man heute für so eine Bastelanleitung gerne Perlen oder andere schöne Stücke nimmt, haben die alten Indianer ausschließlich zu Dingen gegriffen, die sich auch in der Natur gefunden haben. Dazu gehörten auch Pferdehaare, Vogelfedern oder auch einfach Lederstreifen. Je nach dem ob man seinen Traumfänger nun modern oder traditionell basteln möchte, viele verschiedene Bilder zeigen Möglichkeiten, wie man sich einen Traumfänger gestalten kann.

 

Vor allem in der Literatur von Lakota, Azteken und Anshinabe- Indianern wird man viel über diese alten „Schmuckstücke“ der amerikanischen Ureinwohner erfahren können. Insgesamt kann man aber sagen, dass es relativ einfach ist, sich einen Traumfänger zu basteln und schnell geht es auch. Es kann höchstens mal sein, dass man etwas Zeit für die Deko braucht, wenn man diese etwas aufwendiger gestalten möchte.

 

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